Die Rockmusik, kurz auch als Rock bezeichnet, entstand in den 1960er-Jahren aus einer Vermischung des Rock ‘n’ Roll und anderen Musikstilen, wie zum Beispiel Beatmusik und Blues. Das Lied “(I Can’t Get No) Satisfaction” der Rolling Stones, welches im Jahre 1965 erschien, galt laut der Zeitschrift Rolling Stone als Geburtstunde des Rock.

Im Laufe der Zeit entwickelten sich viele Untergenres, welche der klassischen Rockmusik vom Klang, Rhythmus oder den eingesetzten Instrumenten ähneln.

Der Begriff Rock ‘n’ Roll entstand Mitte der 1950er- und Anfang der 1960er-Jahre und galt als Ausdruck des Lebensgefühls einer Jugend-Protestkultur. Am 12. April 1954 erschien das Lied “Rock Around the Clock” von Bill Haley auf Schallplatte und verhalf damit dem Rock ‘n’ Roll zu einem internationalen Durchbruch.

Rock- und Rock ‘n’ Roll-Musik unterscheidet sich durch den Rhythmus von anderen Musikrichtungen. Während die in der Rock ‘n’ Roll-Musik gespielten Achtelnoten eher an lateinamerikanische oder europäische Musik erinnern, hat die Rockmusik mehr etwas vom klassischen Jazz.

Vorreiter der Rockmusik

Als wichtigste Vorreiter der Rockmusik gelten die beiden aus England stammenden Bands The Beatles und The Rolling Stones. Während die Musik von The Beatles melodisch war, war der Klang von The Rolling Stones rauer. Diese Genre-Aufsplittung wurde für die Rockszene später charakteristisch.

In ihrer Anfangszeit war die Rockmusik stark umstritten und galt als verwerflich, während diese Haltung dazu beitrug, die Anhänger des Rock dazu zu bringen, eine rebellische und revolutionäre Position einzunehmen. Die Rockszene war nicht nur eine Musikrichtung, sondern eine Jugendbewegung, welche sich mit Generations- und Gesellschaftskonflikten auseinandersetzte und aus der Norm ausbrechen wollte.

Der Rockstar als Identifikationsfigur

Ende der 1960er Jahre stieg die Zahl der erfolgreichen Rockbands stark an. Das bisherige Vorbild des Filmstars, welcher stets makellos und perfekt erschien, wurde von dem des Rockstars abgelöst. Einer der Gründe dafür war, dass man den Schauspieler am Ende des Film hinter sich lassen musste, Rockmusik konnte man jedoch dank tragbarer Plattenspieler und Autoradios immer wieder anhören und überall mit hinnehmen.